Regel 10.6 Behinderung

#1 von dieter , 25.11.2010 15:45

Zu folgender Regel habe ich eine Frage:
10.6 Behinderung
10.6.1 Ein Spieler darf seinen Gegner nicht physisch daran hindern, einen Spielzug auszuführen.
Bei Regelverstoß
SR Anweisung: Behinderung - Freistoß
Strafe: a) Freistoß vom Ort des Balles zum Zeitpunkt des Vergehens. Siehe Regel 11.
b) Freistoß vom Strafstoßpunkt, falls sich der Ball im Moment des Vergehens innerhalb des Strafraumes befand. Siehe Regel 11.1.
10.6.2 Beispiele für Vergehen:
10.6.2.1 Der Angreifer verhindert einen Verteidigungszug, indem er seine Hand auf dem Spielfeld belässt oder auf das Spielfeld setzt, ohne wirklich eine Spielfigur zu spielen.
10.6.2.2 Der Verteidiger behindert die Sicht des Angreifers auf den Bereich des Spielfeldes, wo die Spielfigur oder der Ball gespielt werden sollen.
10.6.2.3 Der Verteidiger behindert das Spiel des Angreifers, um einen Verteidigungszug zu machen. FISTF-Subbuteo-Regeln (deutsche Fassung) Seite 15 v4.0, Stand 26. Juni 2005
10.6.3 Für das Behindern eines Spielzugs, nachdem die Figur bereits geschnippt wurde, gelten die Regeln 5.3.2 und 6.2.6.

Es scheint Spieler zu geben, die diese Regel nicht kennen.

Frage:
Wie hat der Schiedsrichter zu reagieren, wenn aufgrund eines Vergehens nach 10.6.2.3 der Verteidiger (vielleicht mangels Regelunkenntnis) den Angreifer als "unfairen Spieler" bezeichnet (im Beispielsfall wird angenommen, dass der Angreifer durch schnelles Spiel Kontakt zu der sich im Wege befindlichen Spielanhand des Verteidiger hat)? Ist diese Wortwahl vom Schiedsrichter zu mißbilligen und hat er den Verteidiger zu belehren?

Was hat der Schiedsrichter zu machen, wenn der Angreifer die Regel 10.6.2.2 moniert und der Verteidiger daraufhin sagt, "dann kann ich ja keinen Verteidigungszug mehr machen" und trotzdem weiterhin gegen die Regel verstößt? Hat er von sich aus zu überwachen, dass der Verteidiger die Regel einhält? Hat er auch hier den Verteidiger zu belehren?

Regel 10.6.2.1
Verstößt der Angreifer gegen diese Regel, wenn er seine Hand so lange auf dem Spielfeld läßt bis der Verteidiger einen (ungünstigen) Zug (ggf. sogar gegen die Hand des Angreifers) gemacht hat, dann absetzt und weiterspielt? Macht es dabei einen Unterschied, ob der Angreifer nunmehr eine andere Figur auswähtl? Verstößt der Angreifer auch gegen die Regel, wenn er nicht absetzt und weiterspielt (hier denke ich - nein -).

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RE: Regel 10.6 Behinderung

#2 von DSTFB , 26.11.2010 08:06

Ich vermute mal das es beim Herbst-Cup vorgefallen ist. Vermute dazu das es ein oder mehre Spieler waren die nicht mehr regelmäßig Spielen oder wieder Spielen. Es ist zurzeit auch leider so das in verschiedene Länder die Regeln anders angewendet werden. Es wird auch die Regel teilweise nicht so eingehalten wie sich angedach waren. Das liegt aber daran das sie sehr schlecht formuliert sind. Wenn die FISTF hoffentlich bald wieder in normalen weg geht "muss" die Regel mal überarbeitet werden. Damit meine ich keine Änderungen sonder nur das sie klar formuliert werden.


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RE: Regel 10.6 Behinderung

#3 von dieter , 26.11.2010 08:50

Mir geht es nicht um schlecht formulierte Regeln oder um bestimmte Sachverhalte, sondern darum, wie die Regeln auszulegen sind. Ich bin natürlich an klaren Regeln interessiert. Wie könnte man denn diese Regel noch klarer formulieren?

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